Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.

Preise - Pflegesätze


Aktuelle Pflegegrade (PG) ab 01.01.2017 bis 31.12.2017

Die Kosten für einen Heimplatz setzen sich zusammen aus dem pflegebedingten Aufwand, dem Aufwand für Unterkunft und Verpflegung und dem investiven Aufwand. Die täglichen pflegebedingten Kosten hängen von der Höhe der Pflegestufe ab und werden je nach Pflegestufe von der Pflegekasse mit einer monatlichen Pauschale bezuschusst.

  PG 1PG 2PG 3PG 4 PG 5
Pflegebedingte Kosten36,72 €47,08 €63,25 €80,12 €87,68 €
Unterkunft 17,31 €17,31 €17,31 €17,31 €17,31 €
Verpflegung 13,33 €13,33 €13,33 €13,33 €13,33 €
Investitionskosten 22,19 €22,19 €22,19 €22,19 €22,19 €
Ausbildungsumlage 3,61 €3,61 €3,61 €3,61 €3,61 €

Leistungsentgelt
   ... je Tag *
93,16 €

103,52 €

119,69 €

136,56 €

144,12 €
   ... je Monat *
2.833,93 €

3.149,08 €

3.640,97 €

4.154,16 €

4.384,13 €
* ggf. zzgl. 1,12 € Einzelzimmerzuschlag je Tag

Leistungen der Pflegekasse
  PG 1PG 2PG 3PG 4PG 5
Leistung je Monat 125,– €770,– €1.262,– €1.775,– €2.005,–  €


Beispielrechnung bei Pflegegrad 2
  pro Tag pro Monat
Pflegebedingte Kosten 47,08 € 1.432,17 €
Unterkunft 17,31 € 526,57 €
Verpflegung 13,33 € 405,50 €
Investitionskosten 22,19 € 675,02 €
Ausbildungsumlage 3,61 € 109,82 €
 
Gesamtkosten 103,52 € 3.149,08 €
abzgl. Leistungen der Pflegekasse 770,– €

Eigenanteil pro Monat* 2.379,08 €
* In dieser Beispielrechnung gilt: 1 Monat = 30,42 Tage; ggf. zzgl. 1,12 € Einzelzimmerzuschlag pro Tag

Die o.g. Entgelte gelten ab dem 01.01.2017.

Der laut Vergütungsvereinbarung festgesetzte Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEEA) für diese Einrichtung beträgt 662,13 €.

Die Vergütung nach §43b (bspw. für Selbstzahler/Privatversicherte) beträgt 153,92 €.




Erläuternde Hinweise zur Heimplatzfinanzierung:
Heimbewohner müssen für bestimmte Kosten ihres Heimaufenthaltes, nämlich für die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, für die investitionsbedingten Kosten sowie für die von der Pflegekasse nicht gedeckten Pflegekosten selbst aufkommen. Eine Abmilderung der Kostenbelastung bietet das so genannte Pflegewohngeld, das vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen zur Finanzierung ihrer betriebsnotwendigen Investitionskosten gemäß §12 Landespflegegesetz NRW und §4 Pflegeeinrichtungsförderverordnung gewährt wird, und dadurch zu einer unmittelbaren Entlastung des Heimbewohners führt. Eine darüber hinaus gehende Finanzierungsmöglichkeit stellt die Sozialhilfe dar. Sozialhilfe kommt dann in Betracht, wenn das Einkommen und Vermögen des Heimbewohners nach den entsprechenden sozialhilferechtlichen Bestimmungen nicht zur Finanzierung der restlichen Heimkosten ausreicht.

Der Landschaftsverband Rheinland hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine neuen Investitionskostensätze ab dem 01.01.2017 bekannt gegeben. Die neuen Sätze werden nach Bekanntgabe rückwirkend zum 01.01.2017 abgerechnet.

Die Pflegesätze werden mit den Kostenträgern (Pflegekassen und Sozialhilfeträger) vereinbart.
Das Haus verfügt über Versorgungsverträge mit den Pflegekassen und mit den Sozialhilfeträgern.

Bei den Sozialhilfeleistungen ist zwischen den Leistungen der Hilfe zur Pflege 7. Kapitel SGB XII (§§ 61 ff. SGB XII) und den Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem 3. und 4. Kapitel SGB XII (§§ 27 ff. SGB XII) zu unterscheiden. Über die Leistungen nach dem Landespflegegesetz (Pflegewohngeld), die Leistungen nach dem Sozialhilfeträger und die Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erteilt Ihnen Frau Sinje Herrenbrück gerne ausführlichere Informationen.

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